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Rauchmelder können Leben retten!

V O R B E U G E N   I S T   B E S S E R   A L S   L Ö S C H E N 



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B R A N D T O T E = R A U C H T O T E

Täglich Sterben in Deutschland Menschen an den Folgen einer Rauchvergiftung. Die Meisten in Ihrer eigenen Wohnung und zwei Drittel der Opfer werden nachts im Schlaf überrascht.

Die jährlichen Folgen in Deutschland: 600 Brandtote, 6.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Mrd. Euro Brandschäden im Privatbereich. In einigen Bundesländern ist daher die Installation von Rauchmeldern bereits gesetzlich vorgeschrieben (siehe Weiter unten).

In Deutschland brennt es Jährlich ca. 200.000 mal. Viele dieser Brände werden nicht, wie oft vermutet, durch Fahrlässigkeit sondern sehr oft durch einen technischen Defekt ausgelöst. Vor allem nachts werden Brände zur tödlichen Gefahr denn im Schlaf kann der Mensch nichts riechen. Doch Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits drei Atmezüge im hochgiftigen Brandrauch können tödlich sein, die meisten Opfer werden im Schlaf bewusst los und ersticken dann.

Ein Rauchmelder hätte viele Menschen das Leben retten können. Feuerwehrstatistiken belegen, dass nach Ausbruch eines Brandes im Durchschnitt vier Minuten zur Flucht bleiben. In einem Brandversuch des Bundesamtes für Materialforschung (BAM) im Jahre 2007 gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr alarmierte der Rauchmelder bereits 2 Minuten nach dem Brandausbruch, es blieben weitere 2 Minuten, um ungefährdet den Raum zu verlassen. Ein Rauchmelder warnt also rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchkonzentrationen gebildet haben. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Aus diesem Grund haben sich Rauchmelder als Lebensretter und wesentlicher Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes bewährt.












 


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Worauf sie beim Kauf achten sollen:

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sind. Beachten Sie: Dieses CE-Zeichen trifft keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen achten.
(Ein anderes Prüfinstitut, das die Qualitätsstandards von Rauchmeldern durch wiederkehrende Kontrollen am Markt prüft, gibt es derzeit in Deutschland nicht.)

Die Mindestleistungsmerkmale, die ein Rauchwarnmelder erfüllen muss, sind in der DIN EN 14604 festgelegt:

* Der Alarmton muss mindestens 85 dB(A) betragen.
* Mindestens 30 Tage bevor die Batterie ausgetauscht werden muss, ertönt ein wiederkehrendes Warnsignal
* Ein Testknopf zur Funktionsüberprüfung des Melders ist Voraussetzung.
* Der Rauch sollte von allen Seiten gleich gut in die Rauchmesskammer eindringen können.

Rauchmelder, die nach dieser Norm geprüft sind, erfüllen die Qualitätsmindestanforderungen.

Wichtige Qualitätsmerkmale sind zudem:

* Schutz gegen Eindringen von Schmutz und Insekten
* Lithium-Batterien mit einer Haltbarkeit von bis zu 10 Jahren
* Garantie mit 100%iger Rückverfolgbarkeit der Produkte zum Hersteller
* Oftmals zusätzliche Schnittstellen z. B. für Funksender
* Leuchtdiode zur Batteriebereitschaftsanzeige

Ein zuverlässiger Rauchmelder ist im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen erhältlich. Dort finden Sie nicht nur Qualitätsprodukte, sondern erhalten auch kompetente Beratung für den richtigen Umgang mit Rauchmeldern.


 


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G E S E T Z G E B U N G   I N   H E S S E N 

Die Gesetze zur Rauchmelderpflicht für Privathaushalte sind in den Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer festgelegt. Hier nun die Regelung in Hessen (seit 2005):
Rauchmelder müssen Vorhanden sein:

- in Neu-, Um- als auch in Bestandsbauten
- in Schlaf- und Kinderzimmer
- in Flure, die als Rettungsweg dienen

- Nachrüstpflicht in vorhandenen Wohnungen
bis 2014


 


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