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Im Januar 1880 fand in Dillenburg ein Bezirks-Feuerwehrtag statt. Wahrscheinlich ging von dort die Anregung aus in anderen Gemeinden des Dillkreises Freiwillige Feuerwehren zu gründen.
Am 28. Juni 1880 besuchte der Gewerbeverein Herborn die Gemeinde Breitscheid und nachdem die Mitglieder des Vereins die Steinkammern besichtigt hatten, nahmen sie einen Imbiss bei Herrn Bechtum ein. Dort ergriff Herr Häfner Schwer aus Herborn das Wort. Er richtete sich direkt an die versammelten jungen Männer Breitscheids und legte ihnen die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr nahe. Nach dieser Ansprache wurde eine Kommission, die aus fünf Mitgliedern bestand, eingesetzt, diese wurde damit beauftragt eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Bereits einen Monat später, am 28. Juli, zählte die neu gegründete Freiwillige Feuerwehr Breitscheid über 40 Mitglieder. Die Freiwilligen Feuerwehren waren zu dieser Zeit in folgende 4 Abteilungen aufgegliedert:
• Rettungs- und Steigerabteilung
• Abteilung zur Bedienung der Spritze
• Abteilung zur Herbeischaffung des Wassers
• Abteilung zur Handhabung der Ordnung
In der Rettungs- und Steigerabteilung wurden nach Möglichkeit Bauhandwerker eingesetzt.
Bei der Herbeischaffung des Wassers jüngere Vereinsmitglieder und die Handhabung der Ordnung wurde den älteren Mitgliedern übertragen.
Die Gründung erfolgte, wie es damals üblich war, auf Vereinsbasis. Bis 1934 hatte die Breitscheider Feuerwehr auf örtlicher Vereinsbasis selbständig gehandelt, doch heute wird die Feuerwehr als gemeinnützige Einrichtung betrachtet. Sie wird also von der Gemeinde unterhalten und unterstützt.



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Die Einstellung der Dorfbevölkerung zur Feuerwehr war Anfangs teils zustimmend, teils ablehnend. Es gab Hohn und Spott für die ersten Begeisterten, wie die Orts-Chronik von Lehrer i.R. Reinhold Kuhlmann (1876-1945) berichtet. Später ist aber der Freiwilligen Feuerwehr ein beständiges Interesse und eine Treue entgengebracht worden wie keinem anderen Verein in Breitscheid. Dafür ein Beispiel: Im Jahre 1929 war das Ehrenmitglied Wagnermeister August Klaas („Möllersch Waaner“) im 50. Jahr bei der Feuerwehr und gleichzeitig waren seine Söhne Adolf, Ernst, Otto, Willi, Edwin und Ewald aktive Mitglieder.

Die neu gegründete Feuerwehr feierte am 19. und 20. September 1880 ihr erstes Feuerwehrfest. Jedoch stand dieses unter einem schlechten Stern. Wie die „Zeitung für das Dilltahl“ am 20. September 1880 berichtete, wurde das Fest mehr zu einem Gemeindefest. In einem Brief des Häfnermeisters Wilhelm Immel (geb. 1843, gest. 1892) vom Montag, dem 20. September 1880, heißt es:
„Das Feuerwehrfest ist gestern und heute gefeiert worden. Es war stark besucht, von fünf fremden Vereinen; Reeh’ches August […] hat am Samstagabend bei der Feuerübung tödliche Wunden erhalten; er ist nämlich vom 2. Stock des Rathauses gefallen.“

Der erste Kommandant war Christian Becker; ihm folgte Wilhelm Michel (wahrscheinlich bis zu seinem Tod 1903). Den ersten bekannten Einsatz hatten die Wehr 1886 beim Brand der Scheune das Landwirtes Philipp Thomas („Orscheln“ in der Wilhelmstraße). Im Jahre 1895 brannte die Scheune an der Nordseite von „Dapperts“- Haus beim alten Pfarrhaus (später Reeh, dann Höbel). Ob die Wehr auch zur Kohle- oder Gelber-Mühle ausrücken musste, als diese 1907 ganz abrannte, ist in der Ortschronik, der die Angaben dieses Absatzes entnommen sind, nicht vermerkt.
Am 6. September 1901 rückten die Breitscheider Wehrleute nach Hörbach aus um diese Tatkräftig zu unterstützen. Hierzu ein Bericht aus dem Heimatbuch der Gemeinde Hörbach:
„Am 6. September 1901 brach in der Scheune des damaligen Bürgermeisters Bietz gegen 11:30 Uhr abends Feuer aus, das in rasender Schnelligkeit auf die anliegenden mit Ernten gefüllten Scheunen übergriff. Alle Hilfe konnte nichts mehr nützen, 17 Scheunen brannten nieder. Eine Reihe von Häusern, die heute längs des damals noch offenen Baches stehen, wurden gerettet.
Dies war ein Verdienst der Hörbacher Wehr, die durch die Wehren aus Herborn, Burg, Merkenbach, Hirschberg, Guntersdorf, Roth, Driedorf und Schönbach unterstützt wurde.
Sogar Breitscheid schickte 20 Mann als Wachdienst."


 


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Das Mitgliederverzeichnis vom Jahre 1914 enthält 68 Namen. Kommandant war zu dieser Zeit der Landwirt und Fleischbeschauer Richard Petry („Frörje“), geb. 1866, gest. 1923. Als das Fabrikgebäude der Westerwälder Thonindustrie in Breitscheid im Sommer 1916 brannte, waren die meisten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Breitscheid zum Kriegsdienst eingezogen. Den Großbrand hätte die Wehr mit den verfügbaren Mitgliedern nicht erfolgreich bekämpfen können, so dass sich der Einsatz auf die Rettung der Wohn- und Verwaltungsgebäude beschränken musste, was unter Mitwirkung auswärtiger Wehren und zusammen mit der Pflichtfeuerwehr Breitscheid auch gelang.

In der Generalversammlung am 28. Mai 1921 formierte sich die Freiwillige Feuerwehr neu. Richard Petry trat aus Gesundheitsgründen als Kommandant zurück, zum Nachfolger wählte die Versammlung einstimmig den Schmiedemeister Gustav Kolb, geb. 1875 in Münchhausen gest. 1934 in Breitscheid. Stellvertreter wurde der Zimmermann Ernst Klaas. Der Vorstand wurde erweitert, er ernannte neue Gruppenführer und den ehemaligen Sanitätsfeldwebel Emil Georg („Fesche-Emil“) zum Sanitäter der Feuerwehr. Nach den Rückgang in der Kriegs- und Nachkriegszeit konnte sich nun - bedingt auch durch die Besserung der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse - wieder neues Leben im Feuerwehrwesen entwickeln.

Neue Uniformen, von dem Schneidermeister Albert Arnold und Emil Fehling in Breitscheid angefertigt, erhielt die Freiwillige Feuerwehr (nach der Inflation) im Jahre 1924. Im März 1925 bewilligte die Gemeinde auch Geldmittel zum Ankauf von 20 Helmen mit Nackenschutz, die für die Steigmannschaft bestimmt waren.

Bei den drei Bränden im Frühjahr 1929: Schafstall des Gastwirts August Schumann am Hüttenweg, Geschäftshaus des Kaufmannes Ewald Zeiler und Anwesen der Witwe Auguste Dienst („Krämersch“), beide am Kirchweg, konnte die Feuerwehr die Gebäude nicht retten, aber ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Von der Nassauischen Brandversicherungsanstalt wurde ihr für die vorbildlichen Einsätze ein Lob ausgesprochen.



Zum 50-jährigen Jubiläum wäre 1930 eine Feier fällig gewesen, aber die Zeitverhältnisse (Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit) erlaubten es nicht. So wurde beschlossen, keine größeren Festlichkeiten zu veranstalten, sondern den Frühjahrs-Delegiertentag für Breitscheid zu gewinnen und innerhalb der Wehr zu einem Familienabend zusammenzukommen. Darüber berichtet die Ortschronik am 18. Mai 1930 unter anderem: „Nachmittags 2 ½ Uhr war eine Übung an der Mühle als angenommene Brandstelle unter dem derzeitigen Kommandanten Schmiedemeister Kolb. Abschließend daran fand eine Delegierten-Versammlung in Schumanns Saal statt, wobei auch des Jubeltages der Breitscheider Wehr gedacht wurde. Nach einigen einleitenden Worten des Kommandanten sprach Bürgermeister Robert Bechtum lobende Worte über das freiwillige Feuerwehrwesen. Landrat Dr. Bünger überbrachte die Glückwünsche des Kreises. Anwesend waren auch drei Mitbegründer der Wehr: Adolf Stahl („Hannphilippse Adolf“, Schreinermeister), August Klaas und Ferdinand Bechtum. Sie erhielten jeder vom Landrat ein Kistchen Zigarren. Im Zelt auf Hennings Hof war Tanz, abends hatten die Breitscheider Wehrleute ein gemütliches Beisammensein in der alten Schule.“ – Soweit die Ortschronik.

Das Jahr 1934 brachte ein neues Feuerlöschgesetz. Gleichzeitig wurde eine neue Satzung für die Feuerwehren eingeführt. Ein so genannter Führerrat war zu bestimmen, wobei es sich um eine andere –durch die Zeitverhältnisse begründete- Bezeichnung für den bisherigen Vorstand der Wehr und die Mannschaftsführer handelte. Aus Altersgründen trat Gustav Kolb als Kommandant zurück. Am 16. Mai 1934 wurde er mit einer ihm zu Ehren veranstalteten Übung verabschiedet.



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Nachfolger, nun mit der Dienstbezeichnung „Wehrführer“, wurde der bisherige Stellvertreter Ernst Klaas. Er führte die Wehr durch die Jahre des Zweiten Weltkrieges, in denen ihr außer der eigentlichen Bestimmung auch andere Aufgaben, wie z.B. Mitwirkung am Luftschutz, zufielen. Er war der Mann, der die Feuerwehr nach den Wirren des 2. Weltkrieges wieder neu formierte. Diese Zeit war sehr schwierig, zumal von den Männern, die den Krieg überlebt hatten, nur wenige zu bewegen waren, wieder eine Uniform anzuziehen. Nachdem er 25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr Breitscheid an verantwortlichen Stellen gestanden hatte, trat Ernst Klaas im Jahre 1946 von seinem Amt des Wehrführers zurück und Siegfried Georg wurde Wehrührer.


 


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1955 hätte eigentlich das 75-jährige Bestehen gefeiert werden müssen. Jedoch wurde erst 2 Jahre später vom 1. Juni bis zum 3. Juni 1957 eine Feier veranstaltet. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Egerländer Blaskapelle Dutenhofen. Am Samstag fanden der Festkommerz und ein Konzert der Blaskappelle statt. Am Sonntag wurde eine Alarmübung bei der Schule durchgeführt. Am Montag den 3. Juni wurde ein Bürgerfrühschoppen veranstaltet.


 


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1958 trat der bisherige Wehrfüherer Emil Eichmann zurück und Hans Käppele würde neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Breitscheid. Dieser führte die Wehr dann die nächsten 14 Jahre an.

Das 90-jährige Jubiläum wurde aus organisatorischen Gründen ein Jahr später gefeiert und fand deshalb erst 1971 statt. Gefeiert wurde vom 16. Juli bis 19. Juli. Außerdem fand, ihm Rahmen des Jubiläums, am 17. Juli der Kreisfeuerwehrverbandstag in Breitscheid statt. Am Freitag, den 16. Juli wurde ein Kranz am Kriegerdenkmal niedergelegt danach fand der Festkommerz in der Mehrzweckhalle statt. Am nächsten Tag wurde eine Übung veranstaltet und am Abend wurde im Festzelt gefeiert. Am Sonntag fand ein Festzug statt. Am Montag, dem letzten Tag wurde dann ein Bürgerfrühschoppen veranstaltet.


 


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Im Jahr 1972 wurde Werner Kolb zum neuen Wehrführer gewählt dieser führte die Wehr bis zum Jahr 2000 an. Also insgesammt 28 Jahre lang.


 


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Das 100-jährige Jubiläum wurde ebenfalls ein Jahr später gefeiert, weil die Kameraden aus Herbornseelbach ebenfalls im Jahre 1980 ihr 100-jähriges Jubiläum feiern wollten und sich die beiden Feste überschnitten hätten, zusätzlich hätte sich das Fest mit mehreren anderen Feuerwehraktivitäten überschnitten. Also wurde vom 31.07.1981 bis zum 08.03.1981 der große runde Geburtstag gefeiert. So sah die damalige Festfolge aus:
Freitag,

31. Juli 1981
18:00 Uhr: Kranzniederlegung am Ehrenmal
20:00 Uhr: Festkommerz in der Mehrzweckhalle

Samstag, 1 August 1981
09:00 Uhr: Kreisfeuerwehrverbandstag
20:00 Uhr: Tanz im Festzelt mit der Feuerwehrkappelle Haiger

Sonntag,2. August 1981
13:30 Uhr: Aufstellung des Festzuges
14:00 Uhr: Festzug, anschließend Konzert aller beteiligten Kappellen im Festzelt
20:00 Uhr: Tanz im Festzelt mit der Feuerwehrkappelle Haiger

Montag,3. August 1981
10:00 Uhr: Frühschoppen
Ab 17:00 Uhr: Tanz
Es spielt die Kappelle „El Condors“
1991 wurde die Breitscheider Feuerwehr 110 Jahre alt. Und auch dieses Jubiläum wurde aus organisatorischen Gründen ein Jahr später gefeiert. Am Freitag dem 2. August 1991 wurde ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt und der Festkommerz veranstaltet. Am 3. August fand der Feuerwehrverbandstag des Feuerwehrverbandes Dillkreis in Breitscheid statt. Am Freitag wurde eine FFH-Disco veranstaltet, diese war ein großer Erfolg. Am 10. August wurde ein „bunter Abend“ veranstaltet. Auf diesem trat der Japanische Meisterjodler Takeo Ischi auf. Am Sonntag ging die Feier weiter. Zuerst wurde ein großer Festzug durch Breitscheid veranstaltet und nachdem die Spielmannszüge der Feuerwehren im Festzelt gespielt hatten trat die Musikkappelle aus Weißbach auf. Diese spielte ebenfalls am Montag beim Frühschoppen und abends beim Festausklang.





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Am 08.08.1992 fand in Breitscheid das erste Breitscheider Brunnenfest statt. Dieses wurde von der Feuerwehr ins Leben gerufen und auch von der Feuerwehr Breitscheid veranstaltet. Die Mitglieder der Breitscheider Feuerwehr überlegten damals wo sie am Besten ein Fest veranstalten könnten. Sie wollten einen zentralen Platz und die Kirchstraße bot sich an. Und weil dort ein Brunnen steht nannte man das Fest einfach Brunnenfest. Außerdem war der Dorfbrunnen früher ein Ort an dem sich die Menschen trafen und redeten und genau das sollte nun wenigsten einmal im Jahr wieder geschehen. Das Brunnenfest findet seit 1992 Jährlich statt und wird immer noch von der Freiwilligen Feuerwehr Breitscheid veranstaltet. 1992 wurde im Rahmen des Brunnenfestes im Backhaus Brot gebacken, für die Kinder fand ein Wettspritzen satt und für die etwas älteren wurde ein Weinstand aufgebaut, an dem verschiedenen Weine probiert werden konnten. Bei jedem Brunnenfest fanden verschiedenen Wettbewerbe oder besondere Veranstaltungen statt. (Zum Beispiel Wettspritzen)



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Am sechsten Brunnenfest gab es in Breitscheid eine Weltpremiere. Denn am 19.07.1997 wurde im Rahmen des Brunnenfestes ein Bobby-Car-Rennen veranstaltet. Am Start waren nicht nur Kinder sondern vor allem Erwachsene. Diese fuhren mit umgebauten Bobby-Cars, bei denen meistens die Achse verstärkt und auch die Räder verändert wurden, mit Höchstgeschwindigkeiten von 70 km/h (mit einem Fahrradtachometer gemessen) die etwa 500m lange Kirchstraße hinunter. Die Strecke hat einen Höhenunterschied von ca. 30 Metern, deshalb waren solch hohe Geschwindigkeiten ohne einen Motor möglich. Es gab 19 Starter, von denen ein paar nach dem Zieleinlauf, zur Freude der sehr vielen Zuschauern, in den Heuballen landeten. Es ging aber, dank der guten Sicherheitsvorkehrungen, alles glimpflich aus. Sieger der Erwachsenen wurde Alexander Hisge aus Breitscheid, Zweiter wurde Reinhold Seifert aus Haiger und Dritter Markus Dechert aus Donsbach. Bei den Junioren, die nur mit „Serienfahrzeugen“ antraten, siegte Sebastian Bernd.
Die Idee für diese Gaudi stammte eigentlich aus Donsbach. Dort schraubten ein paar Motorsportfans an den kleinen Fahrzeugen herum und begannen dann damit Straßen herunterzufahren und die Breitscheider Feuerwehr veranstaltete dann ein ofizielles Rennen.


 


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Das zweite Bobby-Car-Rennen fand 1998 statt und war noch erfolgreicher als das erste. Es gab ca. 40 Teilnehmer alleine in der Erwachsenen Abteilung und 26 bei den Kindern, diese durften diesmal auch mit getunten Bobby-Cars fahren, auch wenn die meisten Kids trotzdem mit normalen Flitzern fuhren.
Seit dem letzten Rennen wurden die Bobby-Cars immer weiter umgebaut und verbessert. Und dieses Rennen lockte sogar größere TV-Sender nach Breitscheid. Es war in diesem Jahr DAS Ereignis in Breitscheid. Diesse Bobby-Car-Rennen war aber leider auch das letzte an dem Erwachsene teilnehmen durften. Denn die Breitscheider entschieden, dass die ganze Gaudi langsam etwas zu professionell wurde. Plötzlich war von Weltmeisterschaften und Lizenzen für Wettbewerbe die Rede. „Da fehlt mittlerweile der Spaß an der Freude, deshalb sind wir zunächst einmal ausgestiegen.“ So begründete der Rennleiter und Wehrführer Werner Kolb diese Entscheidung und seit dem gab es bis heute leider keine Rennen für Erwachsenen mehr in Breitscheid.


 


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Im Jahr 2004 wurde Wolfgang Kohl zum neuen Wehrführer der Feuerwehr Breitscheid gewählt und führt die Wehr seit dem an.


 


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Am 17. September und am 18. September 2005 feierte die Freiwillige Feuerwehr Breitscheid ihr 125-jähriges bestehen. Dies ist das erste Jubiläum der Wehr das auch im Jubiläumsjahr gefeiert werden kann.

Hier das Festprogramm:

Samstag, den 19.09.2005: Festkommerz (musikalische Unterstützung: Akkordeon-Orchester Schönbach, GV Germania Breitscheid)

Sonntag, den 18.09.2005: Ab 10:00 Uhr Bürgerfrühschoppen mit dem Aartal-Eecho.


 


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